Der Verkauf von Gold ist unkompliziert, wenn Sie einige Punkte beachten. Entscheidend sind der richtige Ankäufer, gute Unterlagen und der Blick auf die Steuer.
Das Wichtigste in Kürze
- Vergleichen Sie Ankaufspreise mehrerer Händler.
- Bekannte Anlagemünzen bringen den besten Preis.
- Halten Sie Ausweis und Kaufbelege bereit.
- Nach mehr als einem Jahr ist der Gewinn steuerfrei.
Wo verkaufen?
Edelmetallhändler kaufen Anlagemünzen und Barren zu tagesaktuellen Ankaufspreisen an, online wie im Ladengeschäft. Juweliere oder Altgoldankäufer zahlen für Anlageprodukte oft weniger. Privatverkäufe können höhere Preise bringen, sind aber riskanter, da Käufer der Echtheit misstrauen und Zahlungen ausfallen können.
Den Ankaufspreis verstehen
Der Ankaufspreis liegt unter dem Verkaufspreis des Händlers. Die Differenz heißt Spread. Bei gängigen Goldunzen ist er gering, bei Sammlermünzen oder Exoten deutlich höher. Wer beim Kauf auf bekannte Anlagemünzen setzt, verkauft später einfacher und besser.
Unterlagen und Identifizierung
Händler sind nach dem Geldwäschegesetz zu Sorgfaltspflichten verpflichtet und verlangen beim Ankauf in der Regel einen Ausweis. Bei Barren hilft das Zertifikat, bei Münzen die Originalkapsel. Kaufbelege belegen die Haltedauer.
Steuern
Liegen zwischen Kauf und Verkauf mehr als zwölf Monate, ist der Gewinn steuerfrei. Details im Artikel Gold verkaufen: Steuern.
Teilverkauf
Wer mehrere Unzen besitzt, kann gezielt einzelne Stücke verkaufen. Das ist ein Vorteil der Unze gegenüber großen Barren.
Nächster Schritt
Was ist Ihr Gold wert?
Berechnen Sie den Materialwert Ihrer Münzen und Barren und vergleichen Sie damit die Ankaufspreise mehrerer Händler.