Neben Gold und Silber werden auch Platin und Palladium als Anlagemetalle gehandelt. Sie sind seltener, aber auch stärker von der Industrie abhängig.
Das Wichtigste in Kürze
- Platin und Palladium werden vor allem in der Autoindustrie für Katalysatoren genutzt.
- Ihre Preise schwanken oft stärker als der Goldpreis.
- In Deutschland fällt auf beide Mehrwertsteuer an.
- Anlagemünzen gibt es unter anderem als Maple Leaf, Philharmoniker und Britannia.
Eigenschaften
Platin und Palladium gehören zur Gruppe der Platinmetalle. Sie sind korrosionsbeständig, haben einen hohen Schmelzpunkt und dienen als Katalysatoren. Der größte Teil der Förderung stammt aus wenigen Ländern, vor allem aus Südafrika und Russland.
Nachfrage
Ein großer Teil der Nachfrage kommt aus der Autoindustrie, die beide Metalle für Abgaskatalysatoren nutzt. Veränderungen in der Fahrzeugtechnik wirken sich deshalb direkt auf die Preise aus.
Steuern
Anders als Anlagegold sind Platin und Palladium in Deutschland mehrwertsteuerpflichtig. Einige Münzen werden differenzbesteuert angeboten. Für Gewinne gilt wie bei Gold die Spekulationsfrist von einem Jahr.
Für wen?
Platin und Palladium eignen sich eher als kleine Beimischung für erfahrene Anleger. Für den Einstieg sind Gold und Silber meist die bessere Wahl.
Nächster Schritt
Gold und Silber vergleichen
Vergleichen Sie die wichtigsten Anlagemünzen und prüfen Sie den aktuellen Kaufpreis beim Fachhändler.
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